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Das Projekt


Die Bildungsvereinigung Arbeit und Leben Sachsen- Anhalt e.V. hat mit dem XENOS- Projekt: MENTOREN ein Fortbildungskonzept für Multiplikatoren (Lehrkräfte, Ausbilder/innen, Sozialpädagog/innen u.a.) entwickelt, welches sich u.a. auf die Themen Training von Schlüsselkompetenzen, Europakompetenz, Konfliktbearbeitung und interkulturelles Lernen konzentriert. Der Schwerpunkt der Ausbildung zum Mentor liegt auf der Vermittlung von methodisch- didaktischen Fähigkeiten und Fertigkeiten zur Gestaltung von Lernprozessen in Schlüsselsituationen am Arbeitsplatz und im Berufsschulunterricht. Dabei erfordert die praxisnahe Umsetzung des Projektes die kooperative Mitarbeit der potenziellen TeilnehmerInnen, die partizipativ an der Gestaltung und Umsetzung des Konzeptes beteiligt sind.

Das Projekt XENOS-MENTOREN wird i.S. kontextorientierter Innovationen die vorhandenen good practice Ansätze (Praxismodelle und Methoden) aus beiden Erfahrungskontexten nutzen und diese über das Fortbildungskonzept für betriebliche und betriebsnahe Multiplikatoren branchenspezifisch weiterentwickeln. Im Unterschied zu herkömmlichen Qualifizierungsansätzen für Multiplikatoren fokussiert die Fortbildung von XENOS-MENTOREN solche Fachkräfte, die sich kontinuierlich in betrieblichen Handlungsprozessen bewähren müssen, dies sind Ausbilder und Lehrkräfte an Berufsbildenden Schulen sowie Lehrkräfte in außerbetrieblichen Einrichtungen, die betrieblich eingebunden sind (z.B. Verbundausbildung).

Mentoren übernehmen eine höhere Verantwortung für die arbeitsmarktliche Integration und Verbindlichkeit bei der gesellschaftlichen Orientierung der ihnen anvertrauten Jugendlichen, vergleichbar mit Lotsen und den Kompetenzen eines Coachs. (Mentor war der Freund von Odysseus und von ihm beauftragt, in seiner Abwesenheit die Ausbildung der Kinder zu übernehmen).

Die zielorientierten Innovationen des Projektes bestehen in der Implementierung von good-practice-Ansätzen des XENOS-Programms in der beruflichen Ausbildung und bei der Eingliederung in das Berufsleben (2.Schwelle). Das Projekt soll einen nachhaltigen Beitrag zur Integration von politischen Inhalten in die berufliche Bildung, leisten.

Die prozessorientierten Innovationen bestehen in der Etablierung von praxistauglichen und betrieblich/gesellschaftlich akzeptanzfähigen Handlungsansätzen und Konzepten in der beruflichen Aus- und Weiterbildung von jungen Nachwuchskräften. Weiterhin soll Methodenkompetenz für betriebliche MENTOREN mit berufspädagogischer Anerkennung vermittelt werden, die sie im Lernort Betrieb umsetzen.

Die strukturellen Innovationen bestehen in der stärkeren Vernetzung von Akteuren: Hochschule- Berufsschule- Ausbilder- XENOS- Referenten in integrierten Handlungsansätzen und in der Verknüpfung von berufsfachlicher und sozialer Kompetenzen in der Ausbildung.

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